Skip to main content

Grasnelken – ein idealer Lückenfüller

Die Grasnelke, lat. Ameria Maritima, gehört eigentlich nicht zu den Nelken, sondern zu der Pflanzengattung der Bleiwurzgewächse. Sie eignet sich nicht nur als Lückenfüller im Garten, sondern auch als niedliche Dekoration für Terrasse oder Balkon.

Strandnelke / Grasnelke (weiß)

2,25 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Jetzt kaufen
Strandnelke / Grasnelke (weiß)

2,25 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Jetzt kaufen
Grasnelke / Strandnelke

2,25 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Jetzt kaufen
Grasnelke / Strandnelke

2,25 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Jetzt kaufen

Haben Sie nicht das Passende gefunden? Im Shop von unserem Partner Gärtner Pötschke warten mehr als 4.000 weitere Produkte auf Sie.
Jetzt Gärtner Pötschke besuchen

 
Ursprünglich sind die 50 verschiedenen Arten der Grasnelke in Südamerika, Asien oder Europa zuhause. Grasnelken sind nicht nur krautig wachsende Blühpflanzen, die ausdauernd wachsend, sondern bilden auch sogenannte Pfahlwurzeln. Dadurch sind sie ideal als Lückenfüller in Beeten oder als Zierpflanze für Balkon und Terasse. Die immergrüne Pflanze ist nicht nur unter ihrem eigentlichen Namen bekannt, sondern auch als Strandgrasnelke, Steingartennelke oder Alpen-Grasnelke.

Grasnelke pflanzen & pflegen

Als immergrüne Blume ist die Grasnelke natürlich winterhart. Sie wächst ähnlich wie eine Blumenstaude und hat damit eine außergewähnliche Form, ebenso wie ihre Blüten. Sie wachsen kugelförmig und bieten einen schönen Anblick. Daher kommt auch die Vorliebe der Gärter die Grasnelke als Zierpflanze und nicht nur als Lückenfüller einzusetzen. Ihre Blüten nehmen die verschiedensten Farben an und jede von ihnen besitzt einen langen Stiel. Die Grasnelke gehört zu den Blumen, die wirklich flexibel sind, denn sie fühlt sich nicht nur im Pflanzkübel und im Garten wohl, sondern auch in Steingärten.

Standort – sonnig

standort Seht die Grasnelke nicht optimal, so kann sie nicht gut wachsen und gedeihen. Außerdem bildet sie nicht so viele Blüten aus wie sonst. Deshalb ist es wichtig, die Zierpflanze mit dem wunderschönen Äußeren an einem sonnigen Standort auszupflanzen oder den Blumenkübel in dem sie sich befindet an einem solchen zu plazieren. Leichter Halbschatten schadet Grasnelken auch nicht, aber dunkler sollte es nicht sein.

Pflanzenabstand – 40 bis 50 cm

pflanzenabstand Wer mehr als eine Grasnelke auf einem Fleck pflanzen möchte, kann das gerne machen. Doch es sollte ein Mindestabstand von 40 bis 50 Zentimetern zwischen den einzelnen Pflanzen liegen. Ansonsten kann die Blühpflanze ihre Blütenpracht und die Wurzeln nicht perfekt entfalten. Im Pflanztopf dagegen sollte sich immer nur eine Grasnelke befinden.

Wuchshöhe – 30 bis 100 cm

wuchshoehe Nachdem es von der Grasnelke über 50 verschiedene Varianten gibt, unterscheiden sich auch deren Wuchshöhen. In der Regel erreicht die Blühpflanze eine Höhe von 30 bis 100 Zentimeter.

Blütezeit – Juni bis August

bluetezeit Obwohl es sich bei der Grasnelke um eine immergrüne Pflanze handelt, bildet sie nur in der Zeit von Juni bis August Blüten aus. Wer doe verwelkte Blüten regelmäßig entfernt, kann sich länger an der Blütenpracht erfreuen, denn dann bilden sich welche nach.

Pflegeaufwand – eher gering

pflegeaufwand Wie viele andere immergrüne und winterharte Pflanzen benötigt die Grasnelke nicht viel Pflege. Ab und an ist es nicht schlecht sie zu düngen und zu gießen. Deshalb ist die Alpen-Grasnelke auch für Anfänger und Hobbygärtner gut als Zierpflanze und Lückenfüller geeignet.

Wasserbedarf – gering bis mittel

waesserung Sind die Regenfälle ausreichend und regelmäßig benötigt die Grasnelke kein zusätzliches Wasser. Lediglich wenn eine längere Trockenzeit herrscht, kann sie etwas Wasser vertragen. Gerade bei Pflanzen im Topf ist aber darauf zu achten, dass sich dort das Wasser nicht staut. Es kann dann zu Wurzelfäule kommen, die der immergrünen Blühpflanze schaden kann. Deshalb ist es bei allen Pflanzen von Vorteil, wenn das Pflanzgefäß Löcher im Boden hat, damit das überflüssige Wasser abließen kann.

Lebensdauer – mehrjährig

lebensdauer Nachdem es sich bei der Grasnelke um eine immergrüne und winterharte Pflanze handelt, kann sich der Gärtner über mehrere Jahre an ihr erfreuen. Sofern die buschig wachsende Blume genügend Sonne und ausreichend Wasser bekommt, zeigt sie ihre Blütenpracht in jedem Jahr.

Grasnelke überwintern

winterhart Die Grasnelke gehört zu den winterharten Pflanzen. Eingepflanzt im Erdboden benötigt sie keinen Schutz vor dem Winter. Im Topf gepflanzt sieht es anders aus, hier allerdings der Gärtner vor den Tagen mit kalten Temperaturen noch einmal ein wenig Zeit für die Pflege aufwenden. Das Abdecken der Pflanze ist in keinem Fall von Nöten, denn die Blätter sind nicht frostempfindlich. Sie können durch das feuchtwarme Klima unter einer Abdeckung sogar Schaden nehmen und abfallen. Anders sieht es hingegen mit den Wurzeln der Grasnelke aus. Die Erde im Pflanzgefäß sollte nicht durchfrieren, weil ansonsten die Wurzeln absterben können. Deshalb ist es ratsam, den Topf auf Holz oder Schaumstoff zu stellen und den Topf selbst noch einmal mit Schaumgummi, Luftpolsterfolie oder ähnlichem zu verkleiden. Wichtig ist nur, dass trotz der Unterlage das Gießwasser weiterhin abfließen kann, wenn es zu viel ist.

Vermehrung der Grasnelke

Möchte ein Gärtner seine Grasnelke vermehren, so hat er zwei Varianten zur Auswahl – die Stecklingsvermehrung und die Vermehrung durch Teilung. Beide eigenen sich gleich gut und haben keine gravierdenden Unterschiede im Erfolg.

Stecklingsvermehrung

Sechs bis acht Zentimeter lange Stecklinge benötigt der Gärtner für die Vermehrung. Diese gilt es von der Basis der Staude sauber abzuschneiden. Anschließend können sie gleich in kleine Töpfe mit einem geeigneten Boden. Nun benötigen die Stecklinge der Grasnelke noch das Abdecken mit einer Folie, die lichtdurchlässig ist. Diese gilt es für ungefähr sechs Wochen auf den Stecklingen zu belassen. Danach die Folie entfernen und die Stecklinge im Topf überwintern lassen. Im Frühjahr ist dann ein Auspflanzen in den Garten möglich. Während der ganzen Zeit ist ein regelmäßiges Wässern erforderlich.

Teilung

Im Frühjahr oder im Herbst ist die Zeit, um eine Vermehrung der Grasnelke durch Teilung zu realisieren. Dazu die Pflanze zuerst vorsichtig ausgraben, ohne die Wurzeln zu beschädigen. Danach alle Pflanzenteile die beschädigt oder abgestorben sind entfernen. Jetzt den Wurzelstock und die Blume an sich mit einem Spaten oder einem scharfen Messer teilen. Dadurch ist die Teilung eigentlich abgeschlossen und die beiden Pflanzen lassen sich nun wieder ganz wie gewohnt einpflanzen. Empfehlenswert ist eine Teilung aber nur dann, wenn die ursprüngliche Pflanze schon über eine gewisse Größe verfügt.

Dünger und Pflanzsubstrat

Grundsätzlich kommen Grasnelken ohne Dünger aus. Wer seiner Pflanze etwas Gutes tun möchte, kann sie zu Beginn der Wachstumsphase in jedem Jahr mit etwas Staudendünger versorgen. Während des restlichen Jahres benötigt sie keine weiteren zusätzlichen Nährstoffe.
 
Ein durchlässiger Boden hingegen, ist wichtig für alle Arten der Grasnelke. Sie kommen mit Trockenheit wesentlich besser zurecht als mit Staunässe, weshalb es wichtig ist, dass das Wasser abfließen kann. Gegen einen steinigen oder sandigen Boden hat diese winterharte Pflanzenart nichts einzuwenden. Lediglich bei schweren Böden empfiehlt sich eine Auflockerung mit Sand vor dem Einpflanzen.

Krankheiten und Schädlinge

Schädlinge machen sich kaum an Grasnelken zu schaffen. Die hauptsächliche Erkrankung mit der ein Gärtner bei Grasnelken zu kämpfen haben kann ist die Wurzelfäule. Sie bildet sich entweder bei einer schlechten Überwinterung oder bei zu schlechten Abflussbedingungen für Gieß- und Regenwasser. Sie zeigt sich eigentlich immer durch gelbliche verfärbte Blätter und evenentuell noch durch ein vermindertes Wachstum. Dann gilt es schnell zu handeln und die Pflanze auszugraben und an einem trockenen Ort wiedereinzusetzen. Fühlen sich die Wurzeln von Grasnelken schon matschig an, dann ist es häufig schon zu spät und die Blume lässt sich nicht mehr retten.